Wenn Schnee und Frost die Landschaft bedecken, wird es für unsere heimischen Wildvögel schwer, ausreichend Nahrung zu finden.
Dabei brauchen sie in dieser Zeit besonders viel Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten – ein gut gefüllter …
Geschichten und Geschichte rund um die treuesten Freunde des Menschen.
Seit 9500 Jahren Begleiter des Menschen – hier ein kleiner Auszug.
Meinungen, Kommentare, Interviews und Berichte aus der Welt der Tiere.
Informationen über Krankheiten unserer tierischen Mitbewohner und deren Auswirkungen.
Tierschutz ist uns ein Anliegen! Home of “Projekt Giftwarnkarte”
Wie wir den Abschied bewusst gestalten und mit der Trauer weiterleben können
Ein Gastbeitrag von Petra Berghaus
Manchmal kündigt es sich an. Manchmal passiert es plötzlich. Aber egal, wie der Moment aussieht – der Tod eines Haustiers trifft. Oft tiefer, als man selbst erwartet hätte.
Wer mit einem Tier gelebt hat, weiß: Es geht nicht nur um tägliche Routinen. Es geht um Beziehung. Um Nähe. Um gemeinsame Rituale, Blicke, Gesten. Wenn dieses Wesen geht, das immer da war – dann bleibt nicht nur eine Lücke im Zeitplan, sondern auch im Herzen.
Trauer ist kein Zeichen von Schwäche – sondern von Verbindung
Viele Tierhalterinnen und Tierhalter sind überrascht, wie stark die Trauer sie trifft. Und manchmal kommt auch Scham dazu. Weil sie denken, es sei „zu viel“. Doch die Intensität der Trauer sagt nichts über Überempfindlichkeit – sondern über die Tiefe der Bindung.
Trauer ist keine Krankheit. Sie ist eine Reaktion auf Verlust. Und sie verdient Raum.
Was beim Abschied hilft
Der Moment des Abschieds kann gestaltet werden. Das beginnt mit einfachen Fragen:
Viele Tierkrematorien und Rosengärten bieten heute Möglichkeiten, in Ruhe und Würde Abschied zu nehmen. Auch eine kleine Zeremonie im eigenen Garten, eine Blume, ein Abschiedsbrief, ein letzter Spaziergang – all das kann helfen, den Tod greifbarer zu machen.
Und danach? Die Zeit danach ist oft still – und schwer
Wenn der Alltag ohne das Tier weiterläuft, zeigen sich oft erst die Lücken. Der Blick zur Tür. Das Geräusch, das fehlt. Das Füttern, das nicht mehr nötig ist.
Hier helfen kleine Rituale: Eine Kerze zur gewohnten Gassigeh-Zeit. Ein Erinnerungsrahmen mit Foto. Ein Ort, an dem die Urne oder ein Pfotenabdruck stehen darf.
Auch Gespräche mit anderen Tierhalter:innen können entlasten – besonders mit Menschen, die den Schmerz ernst nehmen.
Jede Beziehung ist einzigartig. Jeder Abschied auch.
Es gibt keinen richtigen Weg zu trauern. Und keine „angemessene“ Dauer. Manche brauchen Wochen. Andere Monate oder länger. Manchmal taucht der Schmerz auch viel später wieder auf – bei einem Geruch, einem Geräusch, einer Erinnerung.
Entscheidend ist: Niemand muss den Weg allein gehen. Und niemand muss sich für seine Gefühle rechtfertigen.
Über die Autorin:
Petra Berghaus ist Familientrauerbegleiterin, Illustratorin und Sängerin. Sie lebt mit ihrer Familie und Tieren in Solingen. Ihr Mitmachbuch Ich tröste dich! (OVIS Verlag) richtet sich an Kinder und Erwachsene, die lernen möchten, mit Trauer umzugehen – liebevoll, kreativ und ohne falsche Tabus. Mit dem Projekt Trost-Tiger macht sie Mut, neue Wege im Umgang mit Abschied zu finden.
www.trost-tiger.de
MEHR ZUM THEMA
Für die Ewigkeit: Wenn Hund und Halter sich ein Grab teilen
Der Trost-Tiger aus Solingen von Petra Berghaus
Fotos: Petra Berghaus/OVIS Verlag
![]()
Durchfall beim Hund ist ein häufiges Symptom, das von harmloser Magenreizung bis zu ernsthaften Erkrankungen reichen kann. Entscheidend ist eine strukturierte Einschätzung, damit weder unnötige Panik entsteht noch gefährliche Verläufe übersehen werden.
Viele Tierarztpraxen fokussieren vor …
Vor der Anschaffung eines Heimtiers ist es wichtig, sich ausführlich über die Bedürfnisse des Tieres zu informieren. Mitarbeiter im Tierheim helfen, die richtige Wahl zu treffen – dabei spielt die Größe der Wohnung ebenso eine …
Wenn Hunde, Katzen oder andere Heimtiere Beschwerden haben, dann muss oft schnell tierärztlicher Rat her. Diesen Rat holt man sich natürlich von Profis in den nächstgelegenen Tierarztpraxen oder Tierkliniken. Aber an wen wendet man sich …
Die Vorbereitung und Durchführung eines Allergietests bei Hunden erfordert Sorgfalt und Präzision, insbesondere wenn es um die Sammlung der richtigen Proben geht. Eine korrekte Probenentnahme ist entscheidend, um zuverlässige Testergebnisse zu erzielen und die spezifischen …
Cannabidiol, gemeinhin bekannt als CBD, hat in den letzten Jahren weltweit an Popularität gewonnen, auch für Hunde. Es handelt sich dabei um eine von über 100 identifizierten Verbindungen in der Cannabispflanze, die zahlreiche gesundheitliche Vorteile …
Katzen können genauso wie Menschen eine Erkältung bekommen und ähnliche Symptome zeigen: Niesen, Schniefen und eine laufende Nase. Diese können aber auch auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. VIER PFOTEN bietet Ratschläge an, wie Katzenhalter:innen ihre …
Ob Hund, Katze oder Ziervögel – unsere Heimtiere bereichern nicht nur das Leben von Frauchen und Herrchen in jedem dritten Haushalt, sondern auch die deutsche Wirtschaft.
In einer neuen Studie zeigt Prof. Renate Ohr von der …
Nach einem langen kalten Winter freut sich jeder auf den Frühlingsbeginn. Nicht nur bei Menschen erwachen dann mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und den länger werdenden Tagen die Frühlingsgefühle, sondern auch bei Katzen.
„Ein Katzenhalter erkennt …
Beim Einbau eines Treppenliftes sind einige wichtige Punkte zu beachten, um eine sichere und komfortable Nutzung zu gewährleisten. Zunächst ist zu prüfen, ob der Einbau eines Treppenliftes überhaupt möglich ist. Die Treppe muss für einen …
Die Feiertage liegen noch vor uns. Man wird es sich – und seinen vierbeinigen Hausfreunden – gut gehen lassen. Ein wenig Schlemmen gehört natürlich dazu. Die „angefressenen“ Pfunde sollen im neuen Jahr aber wieder purzeln. …